Projektreise nach Äthiopien vom 16.05. bis 26.05.2019

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Liebe Freunde, ich bin zum dritten Mal nach Äthiopien gereist. Ich landete um 06:00 Uhr morgens in Addis Abeba an. Nachdem ich mich etwas ausgeruht hatte, ging ich um 11:00 Uhr morgens zum heiligen Patriarch Abuna Mathias.

Wir unterhielten uns und diskutierten über verschiedene Themen.

Am nächsten Morgen gingen wir auch zu Bischof Abuna Filipos, der Bischof der Diözese von Süd-Omo ist. Wir haben über meine Wohltätigkeitsarbeit in Süd-Omo, über die Verbesserung der Lebensumstände der Völker in einer der ärmsten Gegend dieser Erde gesprochen. Besonders in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft.

Am Nachmittag gingen wir in den Laden „Merkato“, dem größten Laden in Afrika. Wir kauften Kleidungsmaterialien (Stoffe), um die Menschen einzukleiden, weil viele Menschen nichts zum Anziehen haben. Mit elf Stoffrollen, die wir an südäthiopische Menschen überreichten, konnten 110 Menschen eingekleidet werden.

Danach bereiteten wir die Präsentation für Abuna Filipos vor. Außerdem kauften wir weitere Stoffe in Sabatah, Addis Abeba.

Anschließend gingen wir mit Georg und seinem Vater zum Sabatah-Frauen-Kloster und überreichten die zuvor eingekauften Stoffe und  Nahrungsmitteln.

Am 18.05.2019 machten wir ein Interview mit „Äthiopien TV“. Wir trafen Abuna Michael und  Abuna Johannes von der Diözese Süd- und Nord-Gonda.

Am 19.05.2019 starteten wir unsere Reise nach Jinka mit dem neuen Vereinsmitglied der Sr. Hatune Foundation. Er hat die meisten Erfahrungen im Süden des Landes und ist Mitglied des sozialen Wohltätigkeitskomitees, das von so vielen Mitgliedern organisiert wird.

Gegen 15:00 Uhr kamen wir in Jinka an. Dann gingen wir zu einem Jugendbildungszentrum (entspricht Mittelstufe). Es handelte sich nicht um einen Klassenraum, sondern um einen verlassen Stall. Es war ein schrecklicher Anblick, unter welchen Bedingungen die Kinder dort lernten. Viele Schüler hatten keine richtige Kleidung und Schuhe. Wir übergaben ihnen 3.000 € an Spendengelder für ein neues Gebäude und weitere 1.000 € für Nahrungsmittel. Danach gingen wir zum Hof des südäthiopischen Komitees um zu sehen, wie sich die Landwirtschaft entwickelt hat. Wir möchten auch im landwirtschaftlichen Bereich helfen und für Ernährungssicherheit sorgen.

Am nächsten Tag, dem 20.05.2019, gingen wir zum Markt in Hummer, um das Leben dort zu sehen. An der Grenze von Kenia trafen wir auf den Stamm der Dasench, der sich dort niedergelassen hatte. Wir übergaben auch ihnen Kleidung und etwas Geld. Nachdem wir die Grenze überquert hatten, kamen wir in der Stadt Tumi an, die ebenfalls zu Hummer gehörte.

Am 21.05.2019 gingen wir nach Shanko und besuchten dort die Einwohner vor Ort, die zum Stamm der Hummer gehörten. Wir statteten sie mit Kleidung aus und gaben ihnen ebenfalls einen Geldbetrag, um ein Bildungszentrum zu bauen.

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Am selben Tag durften wir miterleben, wie 110 Leute getauft wurden.

Dann, nachdem wir beim Buska-Bildungszentrum waren, trafen wir auf einige Mönche, die danach strebten, ein Bildungszentrum in den ländlichen Regionen zu bauen. Die Menschen trugen immer noch Tierfelle als Kleidung. In diesen Regionen gibt es 16 Volksstämme.

Wir sahen auch ein hölzernes Haus in dem eine Familie lebte, welches teilweise mit Tierfellen bedeckt war. Diese Leute sind immer noch zu 100 % mit der Natur verbunden. Der Weg zu diesen Leuten war nicht ungefährlich, weshalb wir auch zwei Reifenpannen auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel hatten. Wir suchten Hilfe und kamen in die Nähe des Dorfes Keyafer, wo wir auf den Stamm der Ari, der Gemeinde von St. Gabriel, trafen.

Am frühen Morgen des 22.05.2019, nachdem wir aus Jinka zurück waren, gingen wir zur Botschaft, um einen Termin zu vereinbaren. Wir trafen dort Bischof Filipos in seinem Büro. Wir redeten mit Dr. Mandefro über „November eye Operation“.

 

Spenden für die Arbeit von Schwester Hatune sind hier möglich:

 

Helfende Hände für die Armen

IBAN: DE 6247 6501 3000 1112 1142

Sparkasse Paderborn

Herzlichen Dank und Gottes Segen!

 

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