Alle jesidischen Flüchtlinge erzählen gleich schreckliche Geschichten. Hasan, der ein Jahr Gefangener des IS war, erinnert sich daran, wie sie seinen Cousin gefangen nahmen: „Sie sagten ihm, er müsse zum Islam konvertieren, und danach müsse er ihnen seine Tochter überlassen. Sie war neun Jahre alt, sieben Männer haben sie an einem Tag vergewaltigt.“
Wir versuchen weiterhin Menschen in Not zu helfen, auch unter schwersten Bedingungen. Diesmal kam die Hilfe zu christlichen, jesidischen und alevitischen Flüchtlingen im Nahen Osten, der nun schon so lange vom Krieg geplagt ist. Der Menschenschmuggel grassiert und bringt viel Leid zu den Menschen, die auf ein besseres Leben hoffen.
Wir planen, im August einen brandneuen Internet- Nachrichtenkanal zu starten: “New Times Today” – NTT. In der Arbeit für die Stiftung erfahren wir öfters eine Realität, die gar nicht dem Bild entspricht, wie es in den großen Medienkanälen kommuniziert wird. Unser Blickwinkel lautet: Die Welt aus christlicher Sicht, mit einem Fokus auf der Verfolgung von…
Anfang des Jahres trafen Schwester Hatune Dogan und Hans Erling Jensen in Stuttgart Dale Hurd von CBN, Christian Broadcast Network, dem größten christlichen Fernsehsender der USA. Hurd konnte einige unserer jesidischen Freunde interviewen. Sie alle waren Flüchtlinge aus dem Schingal- Gebirge.
Im April besuchte Schwester Hatune Guatemala, auf Einladung von Bischof Jacob Eduardo, Erzbischof von Mittelamerika. Die Menschen, die sie dort traf, die indigenen Bergvölker des Nordwestens, brauchen wirklich Hilfe, materiell und spirituell. Hatune freut sich verkünden zu können, dass Grundsteine für mehrere Gemeinschaftshäuser gelegt wurden.
Bericht zu Hatunes letzter Reise in den Nahen Osten. Ausführlich zur Lage der Flüchtlinge im Nordostirak. Über den Horror, den sie durch die Hand des Islamischen Staates erlebten. Besuch von Massengräbern, Treffen mit kurdischen Kämpfern. Erneut ist Hatune vor Ort, um den Notleidenden Hilfe und Hoffnung zu bringen.
Tausende pakistanische Christen flohen wegen religiöser Verfolgung nach Thailand. Nachdem ihre Touristenvisa abgelaufen sind, werden sie zu illegalen Einwanderern und werden in Abschiebelager gesteckt. Hans Erling Jensen, unser International Director, traf in Bangkok einige Flüchtlinge, sowie die örtlichen Vertreter des UNHCR.
Die Belagerung des Schingal- Gebirges durch den IS im August 2014 machte internationale Schlagzeilen. Dies war nicht der erste Völkermord gegen die Jesiden. Seit Jahrhunderten sind sie der Verfolgung und Vernichtung durch die muslimische Bevölkerungsmehrheit ausgesetzt. Wir versuchen, die Jesiden etwas zu ergründen, ihre Kultur, Religion, Geschichte. Und ihr besonderes Verhältnis zu den muslimischen Nachbarn.
Dies passiert vielen pakistanischen Christen, die wegen religiöser Verfolgung in ihrer islamischen Heimat nach Thailand geflohen sind. Nachdem ihre Touristenvisa abgelaufen sind, werden sie zu illegalen Einwanderern, weil Thailand sie nicht als Flüchtlinge ansieht. Viele landen in Abschiebelagern, andere leben in Verstecken. Sie alle haben Angst und brauchen Hilfe.
Bericht von Schwester Hatune über ihre eigenen Erlebnisse von religiöser Diskriminierung von Christen und Jesiden – in Deutschland! Sie spricht mit Menschen, die in Flüchtlingslagern gedemütigt, genötigt und gewalttätig angegriffen wurden, von ihren muslimischen Mitbewohnern. Die Behörden sind überfordert, oder schauen weg.